Stalinist als Ortsvorsteher in einem Kassel Stadtteil gewählt

Die HNA vermeldet am 16.04.2016, dass im Kasseler Stadtteil Rothenditmold der MLPD-Politiker Hans Roth zum Ortsvorsteher gewählt wurde. Im Ortsbeirat Rothenditmold gibt es neun Mitglieder. Drei von ihnen gehören der Liste AUF an. AUF ist eine Tarnliste der MLPD. Bei der Wahl zum Ortsvorsteher muss Roth daher auch zwei Stimmen der anderen demokratischen Parteien erhalten haben.

In Kassel ist die AfD in das Stadtparlament gewählt worden. Zurecht sehen viele Bürgerinnen und Bürger der Stadt den Einzug dieser Partei als Problem an. Zurecht ist diese Partei auch innerhalb der Stadtverordnetenversammlung weitgehend isoliert. Die AfD ist eine rechtspopulistische, völkische und autoritäre Partei, die aber versucht, sich gegenüber Nazis und anderen Rechtsextremisten abzugrenzen. Das tut sie nicht immer konsequent, so steht mindestens einer der Abgeordneten der AfD in Kassel nationalsozialistischem Gedankengut nahe. Was man der AfD jedoch nicht nachsagen kann ist, dass sie Hitler, die NSDAP oder den Nationalsozialismus zu ihrem politischen Erbe zählen.

Auswahl_009

Das Lächeln eines Apologeten der Politik des Genickschusses

Die MLPD dagegen verteidigt jedoch bis heute ausdrücklich Stalin. Stalin ist zwar nicht das gleiche wie Hitler, die NSDAP nicht das gleiche wie die KPdSU. Dennoch, hinsichtlich Unmenschlichkeit, Menschenverachtung, mörderischer Politik, Missachtung jeder Grundsätze von Recht und Gesetz, Zynismus und Gewalttätigkeit usw. übertraf die Politik der KPdSU unter Stalin die des italienischen Faschismus um ein weites und stand der des Nationalsozialismus bis zum Jahr 1942* in diesen Punkten in nichts nach. Die MLPD sieht in den Arbeitslagern, sprich dem GULAG eine fortschrittliche Methode und betrachtet den 20. Parteitag der KPdSU als geschichtliche Katastrophe. (Vgl. die Einträge Rothenditmold unter Stalins Banner und Aufmarsch der Stalinisten in Kassel – Wer protestiert?)

Ein Ortsbeirat ist kein entscheidendes Gremium, die Politik die dort betrieben wird, hat eher symbolischen Charakter, auch hat die MLPD nicht die gesellschaftliche Bedeutung wie die AfD. Trotzdem bleibt die Frage, wieso zum einen die HNA diesen Zusammenhang nicht aufzeigt und problematisiert, es zum anderen politisch interessierte Kreise der Gesellschaft keinen Cent schert, welche Ungestalten sich in einem Kasseler Ortsbeirat breit machen. Was unbegreiflich ist, ist außerdem, wie es sein kann, dass Abgeordnete demokratischer Parteien ihre Stimmen einem Parteigänger der Genickschußapologeten geben und ihn somit zum politischen Repräsentanten eines Kasseler Ortsteils machen, obwohl ein Kandidat einer demokratischen Partei für das Amt des Ortsvorstehers als Alternative zur Verfügung stand.

Dass die MLPD eine Vereinigung der Hardcore-Antizionisten ist, sei hier nur am Rande bemerkt. Doch dies ist nicht ihr Alleinstellungsmerkmal. In diesem Punkt beweist sie tatsächlich eine gewissen Anschlußfähigkeit an den politischen Mainstream.

* Diese Zahl markiert das Datum der Wannseekonferenz. Ab diesem Zeitpunkt schritt die antisemitische Verfolgungspolitik der NSDAP zur Politik der Ausrottung der Juden fort. Für einen Staat, dessen Räson der Antisemitismus ist, bezeichnet die Politik ab diesem Punkt die konsequente Umsetzung des antisemitischen Wahns. Der Antisemitismus war von Beginn an die zentrale Ideologie des Nationalsozialismus und unterschied sich darin vom Stalinismus (und vom Faschismus), der (wie ebenfalls der Faschismus) zum Antisemitismus ein eher taktisches Verhältnis aufwies. Dies ist auch der entscheidende Punkt, der die Politik des Massenmordes der KPdSU unter Stalin von der Ausrottungspolitik der Deutschen unter der NSDAP unterscheidet.

5 Gedanken zu “Stalinist als Ortsvorsteher in einem Kassel Stadtteil gewählt

  1. Ich bekenne mich schuldig, in der Vergangenheit auch mal „Stalinist“ (Anhänger Stalins) gewesen zu sein.

    Ich habe mit Stalin gebrochen, aber im Endeffekt aus einem ganz anderen Grunde als die Gründe, aufgrund derer die meisten Menschen gegen Stalin sind.
    Dieser Grund war folgender:

    Im Jahre 1936 verbot Stalin die Abtreibung, welcher anno 1920 unter Stalins Vorgänger Lenin eingeführt wurde, oder richtiger gesagt, Lenin hat als Ministerpräsident der Sowjetunion dieses Gesetz nur abgesegnet.
    Diejenige, welche die ganze Vorarbeit zum Recht auf Schwangerschaftsunterbrechung leistete, war die erste Ministerin der Welt, ALEXANDRA KOLLONTAI.
    Frau Kollontai ist es zu verdanken, dass das Recht auf Abtreibung in den ersten drei Monaten ohne Angabe von Gründen eingeführt wurde, dass gleichzeitig die Säuglingssterblichkeit und die Müttersterblichkeit zurückging.
    Jetzt müssen wir, um die Zusammenhänge besser zu verstehen, erst mal ins zaristische Russland zurückgehen.
    Im zaristischen Russland war nicht nur die Abtreibung verboten, es war auch verboten, Literatur über Empfängnisverhütung zu schreiben und zu verbreiten.
    Man bedenke, dass damals nur ca. 20% der russischen Bevölkerung lesen und schreiben konnte, aber dennoch durften diese gerade mal 20 Prozent nicht wissen, wie Empfängnis verhütet wird.
    Das „Werbeverbot“ für Abtreibung (Siehe Fall Kristina Hänel) ist „artverwandt“ dem zaristischen Verbot der Literaturverbreitung über Empfängnisverhütung.
    Dass Stalin im Jahre 1936 die Abtreibung (wieder) verbot) war noch schlimmer, als wenn die Bolschewiki das zaristische Abtreibungsverbot beibehalten hätten.
    Dann wären die Bolschewiki lediglich „konservativ“, d.h., sie hätten einen Zustand „bewahrt“.
    Nachdem aber 1920 das bis dahin liberalste Abtreibungsrecht der Welt eingeführt wurde, immerhin 16 Jahre lang praktiziert wurde, dann aber von Stalin veroten wurde, ist „reaktionär“ in dem Sinne, dass Stalin einen Zustand, der in der Vergangenheit abgeschlossen war, wieder einführte, Stalin die Zeit „zurückdrehte“.

    Jetzt müssen wir nüchtern Bilanz ziehen, was Stalin mit dem Abtreibungsverbot erreichte:
    Wer sich einbildet, durch Verbot und Bestrafung der Abtreibung würde die Bevölkerungswachstumsrate höher, guckt in eine Röhre, das Gegenteil ist der Fall.
    Ich schätze, dass nur etwa 10 – zehn – maximal 20 – zwanzig – Prozent der abtreibungswilligen Frauen sich durch die Strafdrohung von der Abtreibung abhalten lässt.
    Wer bietet mehr, wer weinger?
    Dafür geht die Bevölkerung durch illegale Abtreibungen noch weiter zurück.
    Ein Beispiel:
    Der Reichsärztetag, der 1926 in Eisenach tagte, schätzte die Zahl der damaligen illegalen ABtreibungen in Deutschland auf zwischen 500.000 bis 800.000 (fünfhunderttausend bis achthunderttausend)
    Weiter schätzte der Reichsärztetag die Zahl der toten „Abtreiberinnen“ auf konstant 10.000 – zehntausend.
    Angenommen, die Zahl der illegalen Abtreibungen betrüge 500.000, dann wäre jede 50. illegale Abtreibung tödlich,also 2 – zwo – Prozent; angenommen die Zahl der illegalen Abtreibungen beliefe sich auf jährlich 800.000, dann wäre jede 80. davon tödlich, also 1,25%.
    Die Zahl der illegalen Abtreibungen in der damaligen Sowjetunion kann man nur „schätzen“, es gibt keine verlässlichen Zahlen oder Statistiken hierüber.
    Man könnte mit Hilfe des Dreisatzes eine Art „Überschlagsrechnung“ aufmachen.
    Unterstellen wir, die damalige Sowjetunion hätte die doppelte oder gar dreifache EinwohnerInnenzahl, dann gäbe es jährlich die doppelte bis dreifache Zahl an illegalen Abtreibungen und auch die doppelte bis dreifache Zahl an hierbei gestorbenen Frauen, demnach könnten von 1936 – 1955 jährlich zwischen 20.000 bis 30.000 Frauen an illegaler Abtreibung gestorben sein?!
    Hinzu kommt, wenn eine Frau an Abtreibung stirbt, scheidet sie als „Gebärmaschine“ aus.
    Es kommt noch eine unbekannte Zahl von Frauen hinzu, welche die illegale Abtreibung zwar überlebt haben, sich aber derart verletzten, dass sie künftig keine weiteren Kinder bekommen konnten.

    1955, also zwei Jahre nach Stalins Tod, wurde die Regelung von 1920 wieder eingeführt, allerdings weniger aus feministischen Gründen, sondern deshalb, weil man resigniert feststellte, dass durch Abtreibungsverbot und Bestrafung die Population nicht erhöht wird.

    • Danke für den Kommentar (das gilt auch für die anderen zum Thema). Ich erlaube mir hier eine Anmerkung. Zum Thema Abtreibung kann man unterschiedliche Auffassungen haben, nicht aber zur Politik unter Stalin. Sowohl die Befürwortung einer liberalen Gesetzgebung des Schwangerschaftsabbruchs als auch die einer strengen Gesetzgebung bis hin zur strikten Gegnerschaft sind in einer demokratischen Gesellschaft zu akzeptieren. Mit einer Stalinapologie begibt man sich jedoch außerhalb des zu tolerierenden.
      Ich war nie ein Anhänger des Stalinismus, habe mich aber lange davor gedrückt, mich den Zusammenhängen linker Ideologie und Stalinismus zu stellen. Ich gehöre nicht zu denen, die Marx eine Verantwortung für den Stalinismus zuschreiben, bin aber der Meinung, dass ein allzu sorgloser Umgang, bzw. eine unkritische Rezeption des Begriffs von der Diktatur des Proletariats auch Gründe dafür sind, dass die Terrorherrschaft unter Stalin möglich war.

      • Mit Ihrem Kommentar bin ich „einverstanden“.
        Das Abtreibungsverbot, welches Stalin 1936 erliess, war für mich nur der „Türöffner“, um mich vom Stalinismus zu „befreien“.
        Nach und nach habe ich alle meine Positionen zu Stalin abgestreift.
        Nur ein Hinweis:
        Marx und Lenin forderten, dass in einem Arbeiter- und Bauernstaat die Polizei keine politische Funktion ausüben durfte.
        Das können Sie bei Marx nachlesen in dem Buch:

        „Der Bürgerkrieg in Frankreich“

        und bei Lenin in dem Buch:

        „Staat und Revolution“

        Gegen diese marxistisch-leninistische Erkenntnis hat Stalin knallhart verstossen, indem er die Geheimpolizei NKWD zu einem brutalen Terror- und Unterdrückungsorgan ausbaute.

      • Ich habe zwar geschrieben, mit Ihrem Kommentar im großen und ganzen (alles in allem) einverstanden zu sein, aber ich versuche mal (wahrscheinlich untauglich?), Sie davon zu überzeugen, dass man, wie Sie sagen, zum Thema Schwangerschaftsabbruch NICHT „unterschiedliche“ Auffassungen haben kann, sondern nur DIE:
        Dass ein Schwangerschaftsabbruch in den ersten drei Monaten straffrei gestattet sein muss, auf Kosten der Krankenkasse.

        1.
        Sofern ein Abtreibungsverbot mit dem 5. Gebot: „Du sollst nicht töten!“ begründet wird, so muss ich eine Absage erteilen.
        Das Tötungsverbot galt niemals absolut, es war erlaubt, Verbrecher zu töten (hinzurichten) sowie in Notwehr.
        Und ausserdem galt das 5. Gebot für „ausgeschlüpfte“ Menschen, nicht für die „Frucht“ bzw. „Leibesfrucht“.
        2.
        Die Katholische Kirche, die (heutige) Hauptbastion der rabiaten Abtreibungsgegner, „lehrt“, dass ab Verschmelzung von Ei- und Samenzelle(Zeugung, Empfängnis) ein „Mensch“ existiere und wer diesen „Menschen“ vor der Geburt aus dem Uterus entfernt, sprich abtreibt, begehe „Mord“ und verstosse gegen das 5. Gebot.-
        Das ist FALSCH, denn als Moses dem Volk Israel die Zehn Gebote verkündete, kannte man die weibliche Eizelle noch nicht, die wurde erst im 19. Jahrhundert entdeckt, von Karl Ernst von Bär.
        Also kann das 5. Gebot auch nicht dahingehend ausgelegt werden, wonach ein Zellklumpen, der aus Ei- und Samenzelle besteht, ein Mensch sei und nicht „getötet“ (abgetrieben) werden dürfe.
        3.
        Siehe 2. Buch Mose, Vers (Randnummer) 21-25:
        Da raufen zwei Männer und stossen eine Frau derart, dass ihr, wie es in der Luther-Übersetzung heisst, die „Frucht abgeht“.-
        Der Schuldige muss an den Ehemann der „fruchtabgegangenen“ Frau eine „Geldstrafe“ zahlen (Gemeint war „Schadensersatz“)
        Auswertung:
        Es wird von „Frucht“ statt „Mensch“ und von „abgehen“ statt „töten“ gesprochen und der Schuldige am „Fruchtabgang“ muss nur eine Geldsumme an den Ehemann(sic) zahlen anstatt zum Tode verurteilt und hingerichtet zu werden.
        Somit war Abtreibung schlimmstenfalls eine „lässliche“ Sünde, heute würde man sagen „Bagatelle“ statt „Todsünde“. Heute würde man statt Todsünde „Kapitalverbrechen“ sagen.
        Und in diesem Fall war die Schwangerschaft zumindest vom Ehemann gewollt.
        Was aber, wenn der Mann und/oder die Frau kein (weiteres) Kind wollten?
        Dann müsste der Mann im Falle der Abtreibung wohl eine Geldstrafe an sich selber zahlen, was keinen Sinn ergibt.
        4.
        In der „Didache“, der ältesten Kirchenordnung, stand zum ersten Male geschrieben:
        „Du sollst nicht abtreiben!“
        Die Didache wurde aber so um 100 nach Christi geschrieben, ist kein Bestandteil der Bibel und somit nicht relevant.
        Und wenn es heisst, „Du sollst nicht abtreiben!“ ist immer noch die Frage, ob es sich um den „fetus animatus“(beselter Fötus) oder „fetus inanimatus“ (unbeseelter Fötus) handelt
        5.
        In der Bergpredigt steht kein Abtreibungsverbot, somit ist anzunehmen, dass Abtreibungen erlaubt sind, denn zu Jesu Zeiten waren Abtreibungen an der Tagesordnung.
        Wenn Jesus abweichend von der Norm gegen Abtreibungen war, hätte er das ausdrücklich sagen müssen.
        Somit gilt:
        Was nicht verboten ist, ist erlaubt.
        6.
        Und nun kommt der dickste Hammer:
        Von 1140-1869, unterbrochen von 1588-1591, galt im römisch-katholischen Kirchenrecht die Sukzessivbeseelung, welche beinhaltete, dass ein männlicher Embryo nach 40 Tagen, ein weiblicher erst nach 90, später heruntergesetzt auf 80 Tagen beseelt war und da man damals das Geschlecht des Embryos nicht nachweisen konnte, durften Frauen die ersten drei Monate abtreiben, ohne exkommuniziert zu werden, ohne hingerichtet oder ins Gefängnis geworfen zu werden.
        Und weil es damals keine Schwangerschaftstests gab, konnten Frauen auch bis zum 90. oder gar 100. Tag der Schwangerschaft abtreiben, weil man durch bloßen Augenschein nicht feststellen konnte, ob die Frau im 70. oder 90. Schwangerschaftstag war.
        Diese „Sukzessivbeseelung“ war faktisch eine Fristenregelung, weil man sowohl bei der Sukzessivbeseelung als auch der heutigen Fristenregelung davon ausging, dass zu beginn der Schwangerschaft noch kein Mensch vorläge, sondern erst nach einer bestimmten „Frist“

        Fazit:

        Mit dem christlichen Glauben, mit dem 5. Gebot, kann man kein Abtreibungsverbot begründen.
        Und selbst wenn sich manche stur auf den Standpunkt versteifen, eine Abtreibung sei mit dem christlichen Glauben unvereinbar, dann sei darauf hingewiesen, dass wir Religionsfreiheit haben, ein Abtreibungsverbot verstösst demnach gegen das Grundrecht auf Religionsfreiheit.

        Sehen wir die Dinge ein wenig weltlich:

        1.
        In der Charta der Menschenrechte heisst es: „Alle Menschen sind frei ….GEBOREN.-
        An dem Wort „geboren“ ist erkennbar, dass erst ab GEBURT ein Mensch vorliegt, vorher ist es ein Zellklumpen, über den die Frau nach Belieben verfügen kann.
        Allein deshalb hätten die Vereinten Nationen jeden Mitgliedstaat, der Abtreibungen verbietet, ausschliessen müssen.
        2.
        Die CDU hat 1985 zusammen mit der FDP den angeblich „fälschungssicheren“ Personalausweis eingeführt, in welchem die GEBURT als Beginn des Menschseins, des Personseins terminiert und definiert wird.
        Also steht „fälschungssicher“ fest, dass erst ab GEBURT ein Mensch existiert.
        3.
        Der Oberste Gerichtshof(supreme Court) der USA hat am 22.01.1973 mit dem Roe-vs.-Wade Urteil entschieden, dass das Leben ab GEBURT beginnt, dass ein Embryo keine Person im Sinne des 14. Zusatzartikels der US-Verfassung ist, dass Frauen bis zur extrauterinen Überlebensfähigkeit des Fötus abtreiben dürfen.
        4.
        Die Katholische Kirche glaubt selber nicht daran, dass ab Zeugung ein Mensch existiert.
        Lesen Sie in katholischem Schriftgut, da lesen Sie, dass Papst Sowieso am 10. Dezember 1590 GEBOREN wurde.
        Warum steht nicht das Datum der Empfängnis in den Kirchenakten???

        Fazit:

        Abtreibung hätte niemals verboten werden dürfen.

        Herr SchwererSand, meinen Sie nun immer noch, dass man zum Schwangerschaftsabbruch die Position des Abtreibungsverbotes einnehmen darf?

  2. Am 21.09.2019 war in Berlin wieder der sog. „Marsch für das Leben“.
    Abtreibungsgegner demonstrierten für Abtreibungsverbote sowie Pränatest und Präimplantationsdiagnostik.
    Zum Glück gab es wieder eine lautstarke Gegendemo.
    Wer fehlte bei dieser Gegendemo?
    Natürlich die MLPD.
    Und warum fehlte die MLPD ?
    Weil die MLPD erzstalinistisch ist und ich habe im ersten Leserkommentar darauf hingewiesen, dass Stalin anno 1936 die Abtreibung verboten hat.

    Die MLPD nimmt für sich in Anspruch, für die „Befreiung der Frau“ zu „kämpfen“.
    Können vor Lachen!
    Zur „Befreiung der Frau“ gehört auch die Befreiung der Frau vor § 218, 219 StGB, die Befreiung der Frau vor Bevormundung, Zwangsberatung und Angst vor Gefängnis wegen Abtreibung.
    Früher sagte die KPD:
    „Das Verhältnis zum Sowjetstaat ist der Prüfstein, ob eine(r) Revolutionär(in) ist oder nicht!“
    Heute muss es heissen:
    Das Verhältnis zum Recht auf Abtreibung ist der Prüfstein, ob jemand feministisch ist oder nicht bzw., ob jemand wirklich für die Befreiung der Frau kämpft oder nicht.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s